Gemüsebrühe selber machen

Man kennt das, da steht man am Herd, kocht fröhlich vor sich hin und greift zum Abschmecken noch schnell in den Gewürzschrank. Bevor man drauf los würzt blickt man noch mit einem Auge auf die Zutatenliste der gekauften Gemüsebrühe und schon ist es passiert: „Uärks!“

Die 2. Hauptzutat nach Jodsalz sind Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriumguanylat, Dinatriuminosinat) und dann kommen noch ein paar andere, kaum auszusprechende Zutaten. Die Zutat „Gemüse (Karotten, Zwiebeln)“ steht hinter den Aromen und geht fast unter.

Das muss auch anders gehen dachte ich mir und suchte im Supermarkt nach Alternativen. Die gibt es, aber auch Hefeextrakt ist immer dabei.

Also  mal was neues ausprobieren und Gemüsebrühe selber machen, ganz einfach und lecker!

Tipp: jetzt noch einfacherer: Die frische Gemüsebrühe jetzt auch hier im Shop bestellen! Das “Alte Kate” Gemüse-Salz wird aus regionalem Gemüse und feinem Salz in liebevoller Eigenproduktion hergestellt. <3

Hat man eine gute Küchenmaschine und eine liebe Freundin, die mit einem den riesigen Gemüseberg kleinschnippelt, macht das ganze auch noch Spaß! Mucke nicht vergessen! ;)

 

Zutaten für ca. 10 bis 15 Gläser:

3,5 kg Gemüse (z.B. Sellerie, Karotten, Lauch, Petersilienwurzel, Kohlrabi, Lauchzwiebeln, Zucchini…)

& Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Basilikum, Thymian…)

500 g feines Salz

Zubereitung:

Jetzt ist es natürlich hilfreich eine gute Küchenmaschine zuhaben, die man mit einem Fleischwolf-Aufsatz bestücken kann oder man leiht sich von Oma einen handbetriebenen Fleischwolf und klempt diesen gut an die Tischkante.

Dann kann es auch schon losgehen!

Gemüse und Kräuter waschen und in grobe Stücke schneiden und ab damit in den Fleischwolf!

Raus kommt eine feine Gemüsemasse. Zu dieser Gemüsemasse gibt man nun das Salz und vermischt alles miteinander.

(Das Verältnis Gemüse zu Salz ist 7 : 1 – macht man die doppelte Menge, nimmt man ca. 7 kg Gemüse und 1 kg Salz)

Die feritge Masse füllt man nun in saubere Gläser ab und verschließt diese. Gekühlt sind die Gläser sehr lange haltbar.

Nachtrag: Im Kühlschrank mindestens ein Jahren haltbar – ich hab´s getestet! :)

So ein kleines Glas selbstgemachte Gemüsebrühe ist auch ein wunderbares Mitbringsel oder Geschenk, mit einer Schleife und schönem Papierbezug, Voilà tout! ;)

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3 Kommentare

  1. Danke für diese Anregung. Eine Frage hätte ich aber noch: Magst Du eine ungefähre Aussage darüber treffen, wie lange in etwa „sehr lange“ ist?

    Hintergrund: bei mir wird nur sehr selten etwas gekocht, für das es Gemüsebrühe bedarf, ausprobieren möchte ich das Rezept dennoch, da auch mich diese Chemiewürfel abschrecken. Mit so einem abgebildeten Glas käme ich bestimmt ein Jahr lang (wahrscheinlich sogar länger) aus, daher interessiert mich das ;)

    • Also von den hergestellten Gläsern sind nur noch 2 übrig (einen großen Teil habe ich weitergeben) und denke, dass diese auch bis Ende des Jahres noch genießbar sind. :) Die Gläser lagere ich im Kühlschrank und beim kochen nehme ich immer einen sauberen Löffel und achte darauf, dass das Glas einen sauberen Rand behält. Da ich von den Beschenkten auch noch nichts anderweitiges gehört habe, gehe ich davon aus, dass man die Gläser schon mind. ein Jahr aufbewahren kann.
      Kleiner Tipp: Bei der Herstellung am besten viele kleine Gläser verwenden und wenn du das Rezept erst mal nur „an testen“ möchtest, einfach die Hälfte der Zutaten verwenden. ;)
      Und: Falls du Gemüsebrühe herstellst, teile gerne deine Erfahrungen mit mir. :)

  2. Pingback: Kräutersalz selber machen | nupsis little big world

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